Living In a Fast World

Wir leben heute in einer Welt, in der sich Veränderungen noch schneller bemerkbar machen als noch vor einigen Jahren. Das Internet ermöglicht es uns die ganze Welt im Auge zu behalten und immer auf dem neusten Stand zu sein – was keineswegs immer ein Segen ist. Der Druck immer die neuesten Trends zu kennen, ein besonderes Kleidungsstück vor allen anderen zu haben und möglicherweise einen Trend zu setzen, ist enorm. Das ist anstrengend und kann wahnsinnig ermüdend sein. Die Welt ist nicht immer voller Glitzer und Glamour, wie es uns durch Instagram, Facebook & andere Social-Media-Plattformen suggeriert wird. Die Meisten von uns müssen hart arbeiten, um sich Wünsche und Träume zu erfüllen.

Ich liebe Mode! – Für mich ist es eine Art sich ausdrücken zu können. Eine Art unterschiedliche Facetten des Selbst der Welt zu präsentieren. Fühle ich mich fröhlich und bin gut gelaunt, trage ich häufig helle Farben. Wenn ich für Cousture unterwegs bin, trage ich meist eine Bluse und Jeans, um eben doch ein wenig seriös zu wirken (*zwinker*). Bin ich lässig unterwegs, sind es meistens schwarz, grau und weiß die mein Outfit bestimmen – dazu ein paar Biker Boots. Ich würde mich selbst nicht als trendy bezeichnen. Oft trage ich zeitlose Blusen und Jeans – natürlich aber immer wieder ein neues It-Piece, was zeigt, dass ich die Trends sehe, mag und selbst trage.

Ein Thema was mir besonders am Herzen liegt, ist das Thema „Fast-Fashion“ – das reine Konsumieren, den Trend mitmachen. Das neuste It-Piece sofort haben. Wenn es nicht das teure Original eines Luxuslabels sein kann – dann eben ein „billiges“ Duplikat. – Auch wenn es mir vielleicht ein paar Monate später gar nicht mehr gefällt.

Große Marken wie beispielsweise H&M, Primark und besonders Zara machen es uns oftmals möglich jeden Trend mitmachen zu können. Zara beispielsweise bekommt zweimal in der Woche eine komplett neue Kollektion. Da ist es nicht so leicht den Überblick zu behalten – genauso verleitet es uns mindestens einmal die Woche „schnell“ in den Geschäften vorbeizuschauen, um auch kein Teil zu verpassen.

Auch in der Fashion Welt macht sich der schnelle Kollektionswechsel bemerkbar. Große Marken die normalerweise eine Sommer – und eine Winter – Kollektion präsentieren, können ihre Kunden mit nur zwei Wechseln im Jahr nicht mehr zufrieden stellen. Auch in Luxuskaufhäusern beginnt es zu kriseln. Die vorgestellten Trends auf den Fashion Weeks in Berlin, Mailand, Paris & New York werden schon in wenigen Wochen, in den großen Modeketten zu viel günstigeren Preisen verfügbar sein. Allen voran Zara – hier schafft man es häufig in weniger als 30 Tagen.

Ein Thema was diese Fast Fashion ergänzt ist Vintage. Wir lieben Vintage. Denn Mode verändert sich zwar, aber man kann nicht leugnen, dass vermeintliche It-Pieces Jahre später nochmal auftreten und einfach nur anders kombiniert werden. Wie beispielsweise die guten alten Denim Jeans. In den 90er Jahren, mussten die Hosen von bekannten Denim Labels sein – Lee, Levis, Diesel usw. Dann kamen einige Jahre in denen Jeans eben auch einfach No-Name sein durften. Aber in diesem Jahr heißen die richtigen Labels wieder Levis, Vetements, Lee, 7 for all mankind oder auch Closed. Genauso der Trend Label Sweatshirts – Anfang der 90er hat meine Mama mir immer diese Oversize Pullover von Chiemsee, Calvin Klein oder Nike angezogen. Jetzt ist dieser Trend zurück.

Ich möchte keinesfalls damit sagen, dass ich nicht auch versuche den Trends zu folgen. Vielmehr möchte ich darauf aufmerksam machen, dass wir lernen sollten, bewusster einzukaufen. – Auf unsere Umwelt und die Menschen achtgeben sollten.

In meinem nächsten Blog Post werdet ihr einiges über nachhaltig produzierte – sustainable Fashion erfahren und darüber, dass Nachhaltigkeit nichts mit Öko zu tun hat. (*zwinker*)

Ich freue mich wahnsinnig auf euer Feedback

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